Hibu leuchtet und danach

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ein äußerst erfolgreiches Veranstaltungswochenende liegt hinter uns – und offenbar ist es für einige Menschen sehr schwer zu ertragen, dass in Hildburghausen etwas Positives gelungen ist. Aber lassen wir uns nicht beirren: „Hibu Leuchtet!“ war der Wendepunkt, den wir gebraucht haben.

Aus den vielen, vielen, unterschiedlichen Akteuren, die sich eingebracht haben, ist ein Netzwerk der Zusammenarbeit entstanden. Dieses Netzwerk ist noch ein zartes Pflänzchen. Es gedeihen zu lassen, braucht viel Achtsamkeit.

Aber wir haben gemeinsam erlebt, dass es gemeinsam geht. Und wer gesehen hat, wie sich die Innenstadt am Samstag bei strömendem Regen gefüllt hat, der weiß: Hildburghausen kann es eben doch!

Diese Kultur der Kooperation und diesen Gemeinschaftsgeist gilt es zu verstetigen. Wir sollten nicht zurückfallen in schlechte Gewohnheiten – und das werden wir auch nicht.

Allerdings kann es nicht allein darum gehen, „die Stimmung“ zu drehen. Eine nach vorne und auf das Gemeinsame ausgerichtete Grundstimmung ist zweifellos eine entscheidende Ressource. Schon ein Lächeln macht vieles einfacher.

 

Aber es gibt konkrete Probleme in unserer Stadt, die konkrete Lösungen verlangen.

Hierfür haben wir durch „Hibu Leuchtet“ viele wichtige Erkenntnisse gewonnen, etwa:

  • Welche Eigentümer zentraler Gebäude sind bereits jetzt dazu bereit, die Innenstadtbelebung aktiv zu unterstützen?
  • Welche Mitarbeiter in der Verwaltung sind fleißig, zuverlässig, kooperativ und erfolgsorientiert?
  • Welche Einrichtungen, Unternehmen und Institutionen sind professionell aufgestellt und willens, das große Ganze zu unterstützen?
  • Welche Angebote könnten in der Zukunft in derzeit leerstehenden Läden funktionieren?
  • Wie könnte ein attraktives Beleuchtungskonzept für die Innenstadt aussehen?
  • usf.

All diese Erkenntnisse gilt es in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Denn der Weg zu einer funktionierenden Stadt mit attraktiven Angeboten in einer dynamischen Innenstadt ist zweifellos weit.

Niemand hat die Illusion, dass wir einen jahrelangen Niedergang mit einem einzigen erfolgreichen Wochenende ausgleichen können.

Deshalb kann „Hibu Leuchtet“ nur ein Anfang gewesen sein.

Aber „Hibu Leuchtet“ war ein Anfang 

und zwar ein guter.


Mit freundlichen Grüßen

Florian Kirner, Vorsitzender des Hildburghäuser Werberings